Erstberatung ohne Verbindlichkeit
Am Telefon klären wir erst, ob Sie überhaupt einen Elektriker brauchen. Manchmal reicht es, den FI-Schalter wieder hochzudrücken. Das kostet Sie nichts. Ist ein Einsatz nötig, wissen Sie vorher, was gemacht wird.
Der FI-Schalter fällt beim Einschalten der Waschmaschine, die Sicherung fliegt, sobald der Herd anspringt? Das ist kein Zufall, sondern ein messbarer Fehlerstrom oder eine Überlast. Stefan Wiedemann findet mit dem Installationstester den Verursacher – ein Gerät, eine feuchte Dose oder eine überlastete Leitung – und beseitigt ihn dauerhaft.


„Wenn eine Sicherung immer wieder rausfliegt, hat das einen Grund. Ich schalte nicht einfach wieder ein. Ich messe, wo der Fehler sitzt, und behebe ihn. Erst dann ist der Strom wieder da – und bleibt es auch.“
Lernen Sie Stefan Wiedemann in einem unverbindlichen Erstgespräch kennen.
Der Fehlerstromschutzschalter (RCD) vergleicht den Strom, der in einen Stromkreis hineinfließt, mit dem, der zurückkommt. Fehlen 30 Milliampere, schaltet er in unter 40 Millisekunden ab – bevor ein Stromschlag Herzkammerflimmern auslösen kann. Löst er aus, fließt also Strom dorthin, wo er nicht hingehört: über ein Gehäuse, Feuchtigkeit oder eine beschädigte Isolierung.
Der Leitungsschutzschalter dagegen schützt die Leitung vor Überhitzung. Fliegt er, ist entweder ein Kurzschluss aufgetreten oder der Stromkreis dauerhaft überlastet – etwa wenn Wasserkocher, Toaster und Kaffeemaschine an einem 16-A-Kreis hängen. Beides erfordert eine Ursache, keine Wiedereinschaltung im Minutentakt.
Ursache gemessen, behoben, Schutzfunktion geprüft – Ihre Sicherheit bleibt gewährleistet!

Die erste Frage lautet immer: Welcher Schalter ist gefallen? Ein FI-Schutzschalter (RCD) mit Prüftaste weist auf einen Fehlerstrom hin, ein einzelner Leitungsschutzschalter (LS) auf Kurzschluss oder Überlast. Löst der FI zeitgleich mit einem bestimmten Gerät aus, ist dieses Gerät fast immer der Verursacher – defekte Heizstäbe in Waschmaschine, Geschirrspüler oder Durchlauferhitzer sind die häufigsten Fälle. Fällt der FI dagegen unregelmäßig, nachts oder bei Regen, liegt der Fehler meist in der festen Installation oder im Außenbereich.
Stefan Wiedemann misst den tatsächlichen Ableitstrom jedes Stromkreises und die Auslösezeit des FI mit einem Prüfgerät nach DIN VDE 0100-600. So zeigt sich auch, ob der FI selbst noch in Ordnung ist – ein alter Schalter kann zu früh oder zu spät auslösen. Bei modernen Verbrauchern wie Wechselrichtern, Wallboxen oder Frequenzumrichtern ist zudem der Typ entscheidend: Ein RCD Typ A erfasst nur Wechsel- und pulsierende Gleichfehlerströme, für glatte Gleichfehlerströme ist Typ B oder eine Wallbox mit integrierter DC-Fehlerstromerkennung erforderlich.
Fliegt ein Leitungsschutzschalter wiederholt ohne Kurzschluss, ist der Stromkreis überlastet oder der Automat ermüdet. Ein B16-Automat hält 16 Ampere dauerhaft, löst bei 1,45-facher Last aber innerhalb einer Stunde aus – Küchengeräte mit je 2.000 Watt an einem Kreis überschreiten das schnell. Die Lösung ist dann kein stärkerer Automat, denn der Leitungsquerschnitt gibt die Grenze vor, sondern ein zusätzlicher Stromkreis. Wir sagen Ihnen, was die Leitung hergibt, und was nicht.
Termin vereinbarenAm Telefon klären wir erst, ob Sie überhaupt einen Elektriker brauchen. Manchmal reicht es, den FI-Schalter wieder hochzudrücken. Das kostet Sie nichts. Ist ein Einsatz nötig, wissen Sie vorher, was gemacht wird.
Anfahrt, Arbeitszeit und Material nennen wir vor Ort, bevor es losgeht. Erst wenn Sie Ja sagen, beginnt die Arbeit. Auf der Rechnung steht jede Position einzeln. Keine Zuschläge, von denen Sie nichts wussten.
Am Ende jeder Arbeit wird gemessen, ob alles sicher ist. Auf Wunsch bekommen Sie ein Prüfprotokoll nach VDE-Norm. Der Arbeitsplatz ist sauber. Stefan Wiedemann erklärt Ihnen, was er gemacht hat und worauf Sie achten sollten.
Neben FI-Schalter & Sicherung fliegt raus bieten wir Ihnen folgende Leistungen rund um Elektroinstallation & Elektro-Notdienst.

Strom weg, Funken, verbrannter Geruch? Elektromeister rund um die Uhr – Ø 30 Min. bis zur Haustür.
Mehr erfahren
Plötzlich alles dunkel? Wir finden die Fehlerstelle mit dem Messgerät und bringen den Strom sicher zurück.
Mehr erfahren
Steckdose wackelt, Schalter wird warm, zu wenig Anschlüsse? Wir reparieren, setzen neu und erweitern.
Mehr erfahren
Leuchten montieren, LED umrüsten, Dimmer und Bewegungsmelder: Licht, das passt – und deutlich weniger Strom braucht.
Mehr erfahren
Alte Schraubsicherungen, kein FI, Zählerschrank nicht mehr zulässig? Wir bauen um – nach TAB des Netzbetreibers.
Mehr erfahren
Anlage geprüft, Mängel dokumentiert, Protokoll in der Hand: E-Check für Wohnung, Haus, Vermietung und Betrieb.
Mehr erfahren
11-kW-Wallbox in Garage oder Carport: Leitung, FI Typ B, Anmeldung beim Netzbetreiber – alles aus einer Hand.
Mehr erfahren
Licht, Rollläden, Heizung und Sicherheit vernetzt – per KNX oder Funk, nachrüstbar und ohne Cloud-Zwang.
Mehr erfahren
Klingel tot, Türöffner summt nur, Sprechanlage rauscht? Wir reparieren, modernisieren und rüsten Video nach.
Mehr erfahren
Neuer Herd, Backofen, Kochfeld oder Durchlauferhitzer? Wir schließen fachgerecht an 400 V an – mit Drehfeldprüfung.
Mehr erfahrenRufen Sie uns jetzt an: 01579 2829529
Stefan Wiedemann berät Sie persönlich – kostenlos und unverbindlich.
Antworten zu FI-Schalter & Sicherung fliegt raus – ehrlich und ohne Kleingedrucktes.
Zuerst können Sie selbst testen: Waschmaschine ausstecken, FI einschalten. Bleibt er oben, ist das Gerät der Verursacher – meist der Heizstab oder eine feuchte Pumpe – und ein Gerätekundendienst oder ein Neukauf ist die Lösung. Fällt der FI trotzdem, liegt der Fehler in der Installation, und Stefan Wiedemann misst den betroffenen Stromkreis durch. Das klären wir gern zuerst am Telefon.
Die Sicherung – heute meist ein Leitungsschutzschalter – schützt die Leitung vor Überlast und Kurzschluss, damit sie nicht überhitzt. Der FI-Schutzschalter schützt Menschen: Er erkennt, wenn Strom über einen falschen Weg abfließt, etwa durch einen Körper oder Wasser, und schaltet innerhalb von Millisekunden ab. Beide ergänzen sich; moderne Anlagen kombinieren sie oft in einem FI/LS-Schalter pro Stromkreis.
Für Altanlagen gilt Bestandsschutz, solange nichts verändert wird. Seit 2007 fordert die DIN VDE 0100-410 für Steckdosenstromkreise bis 32 A jedoch einen FI mit 30 mA, in Bädern schon seit 1984. Sobald wir eine Steckdose ergänzen oder einen Stromkreis ändern, muss der Schutz nachgerüstet werden. Unabhängig von der Pflicht raten wir jedem Haushalt dazu – der Aufwand ist überschaubar, der Sicherheitsgewinn enorm.
Dann liegt ein dauerhafter Fehlerstrom an, oder der FI ist defekt. Schalten Sie alle Leitungsschutzschalter hinter dem FI aus, legen Sie den FI ein und schalten Sie die Automaten einzeln wieder zu. Fällt der FI bei einem bestimmten Kreis, ist dieser betroffen. Bleibt er auch ohne jeden Kreis unten, ist der Schalter selbst hin. In beiden Fällen kommt Stefan Wiedemann mit dem passenden Ersatz.
Nein, und wir tun das auch nicht. Der Leitungsschutzschalter ist auf den Querschnitt der Leitung abgestimmt – bei 1,5 mm² sind 16 A die Grenze. Ein stärkerer Automat lässt die Leitung im Fehlerfall überhitzen, ohne abzuschalten; genau so entstehen Kabelbrände in der Wand. Die fachgerechte Lösung ist ein zusätzlicher Stromkreis für die Verbraucher, die den bisherigen überlasten.
Die Hersteller empfehlen, die Prüftaste alle sechs Monate zu betätigen. Der Schalter muss dabei hörbar auslösen und sich danach wieder einlegen lassen. Bleibt er oben oder fühlt sich schwergängig an, ist der Mechanismus verharzt oder defekt – dann bietet er im Ernstfall keinen Schutz. Bei einem E-Check messen wir zusätzlich Auslösezeit und Auslösestrom, was die Prüftaste allein nicht kann.
Beschreiben Sie kurz Ihr Problem. Stefan Wiedemann meldet sich persönlich zurück. Im Notfall rufen Sie bitte direkt an – rund um die Uhr, auch an Feiertagen.